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Wichtige allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gibt der Landkreis Sonneberg folgende allgemeine Hinweise:

Die Lage im Landkreis Sonneberg

Im Landkreis Sonneberg wurden bislang 253 Infektionen nachgewiesen. Es gibt 152 Genesene. (Stand: 31.05.2020, 24:00 Uhr).

Einen fortgeschriebenen Überblick zur Entwicklung der bestätigten bzw. akuten Fälle der COVID-19-Pandemie im Kreisgebiet finden Sie hier. Auch das Robert Koch-Institut informiert tagesaktuell über die Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland und seinen Regionen. 

 

Zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (Erkrankung: COVID-19)

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Wesentliche Informationen zum Coronvirus finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts. Antworten auf wichtige Fragen finden Sie hier. Ausländische Mitmenschen finden hier mehrsprachige Informationsblätter.

Wichtigste Handlungsempfehlung: sorgfältige Hygiene

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesetikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Eine gute Darstellung sinnvoller Hygienemaßnahmen finden Sie hier.

Folgende Hygienetipps sollte man unbedingt beherzigen:  

  1. Vermeiden Sie Sozialkontakte! Halten Sie Abstand (1,5 Meter) zu anderen Menschen.
  2. Tragen Sie in der Öffentlichkeit - vor allem beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln - eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  3. Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  4. Halten Sie die Hände vom Gesicht fern.
  5. Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  6. Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindes­tens 30 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Benutzen Sie Einweghandtücher.

Hinweise zum vorbeugenden Gesundheitsschutz
Mit Rücksicht auf die Mitmenschen und im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes gegen virale Erkrankungen ist es wichtig, nur im gesunden Zustand auf Arbeit bzw. in die Öffentlichkeit zu gehen. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt anrufen bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) kontaktieren.

 

Entscheidungen zu Schulen und Kindertageseinrichtungen

Speziell für Schulen, Kindertageseinrichtungen und den Bereich Heimaufsicht/erzieherische Hilfen hat das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport auf seiner Internetseite Informationen zum neuen Coronavirus eingestellt. Für Fragen und Auskünfte bietet das Bildungsministerium die Hotline 0361 / 573411500 an.

 

Wo erhalte ich Auskunft und Unterstützung?

Wichtige Telefonnummern und Internetseiten zum Thema Coronavirus sind:

  • Bundesministerium für Gesundheit: 0800 / 330 4615 32
  • Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit: 030 / 346 465 100
  • Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz: 0361 / 573 815 099
  • Kostenlose 24-Stunden-Info-Hotline BARMER: 0800 / 84 84 111
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Schul- und Kita-Hotline des Thüringer Bildungsministeriums: 0361 / 573411500
  • Unternehmens-Hotline des Thüringer Wirtschaftsministeriums und der Thüringer Aufbaubank: 0800 / 534 5676
  • Hotline der IHK Südthüringen für betroffene Unternehmen:  03681 / 36 22 22
  • Hotline der Handwerkskammer Südthüringen für betroffene Unternehmen: 03681 / 3700
  • Verbraucherzentrale Thüringen für Fragen zur Absage von Veranstaltungen und Reisen: 0361 / 555 14 0
  • Zuhör-Telefon der Kirchen im Landkreis Sonneberg: 03675 / 75 300 14
  • Robert Koch-Institut: www.rki.de
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.infektionsschutz.de
  • COVID-19-Diagnose-Fragebogen der Charitè Berlin: covapp.charite.de
  • Kassenärztliche Vereinigung: www.116117.de
  • Thüringer Landesregierung: corona.thueringen.de
  • Thüringer Gesundheitsministerium: www.tmasgff.de/covid-19
  • Hilfe-Forum der Sparkassen für Gewerbetreibende: helfen.gemeinsamdadurch.de
  • Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht: www.dijuf.de/Coronavirus-FAQ.html
  • örtliche Dienstleister, Einzelhändler und Gastronomen mit Corona-Service: www.sonneberg.de/wirtschaft/sonneberger-fuer-Sonneberg
  • nachbarschaftliche Hilfsangebote und -gesuche: www.insuedthueringen.de/miteinander

Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg

Aufgrund der zunehmenden Bürgeranfragen hat das Landratsamt entschieden, ein eigenständiges Bürgertelefon zu schalten. Es ist unter der Rufnummer  03675 / 871 871 montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr und donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten informiert eine Bandansage.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Sonneberg ist während der behördlichen Öffnungszeiten unter Telefon 03675 / 871 -240, -232, -458 erreichbar.

Für die ambulante Versorgung der Bevölkerung ist der niedergelassene Bereich zuständig. Symptomatische Patienten sollten aber nicht direkt in die Praxen gehen, sondern vorher einen Termin vereinbaren.

 

Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, an COVID-19 erkrankt zu sein?

Bei einem Verdachtsfall sollte die betroffene Person möglichst schnell einen Arzt kontaktieren. Erste Ansprechpartner sind die niedergelassenen Ärzte (Hausärzte). Bitte gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus. Melden Sie sich vorher immer telefonisch an. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen. Anspruch auf diesen Test haben Risikogruppen wie Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Wer Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt konsultieren. Wenden Sie sich unbedingt vorab telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117), wenn Sie oben genannte Symptome aufweisen und Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Der Hausarzt bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis hin zur eventuellen Notwendigkeit eines Abstrichs auf Coronavirus.

Vermeiden Sie die Alarmierung des Rettungsdienstes und gehen sich auch nicht unangemeldet in Krankenhäuser, sofern Sie keine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung haben. Diese Bereiche sind wichtig für schwere bzw. intensivmedizinische Fälle und müssen für solche geschützt werden.

  • Vermeiden Sie Sozialkontakte! Schützen Sie Ihre Mitmenschen! Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung!
  • Gehen Sie nicht in Alten- und Pflegeheime!
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Arztpraxen! Es droht gegebenenfalls die Ansteckung des medizinischen Personals und der anderen Patienten bzw. die Quarantäne der kompletten Praxis für bis zu zwei Wochen.
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Krankenhäuser bzw. in die Notaufnahme! Diese Bereiche sind für schwere bzw. intensivmedizinische Fälle entscheidend und müssen für solche geschützt werden. Deshalb ist auch hier eine telefonische Voranmeldung unerlässlich.
  • Bei lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen ist die 112 bzw. der Notruf zu wählen.
  • Bei Bedarf erfolgt ein Abstrich im Kreisgebiet. In Abstimmung mit dem Landkreis Sonneberg wurden dankenswerter Weise durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) im Kreisgebiet zwei zentrale Abstrichstellen eingerichtet (eine im südlichen Landkreis, eine in der Rennsteigregion). Sie werden durch die KV unter Telefon 116 117 koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Sonneberg betrieben. Bei Bedarf ist hierdurch täglich vor Ort eine zügige und geordnete Probeentnahme für betroffene Bürgerinnen und Bürger sichergestellt. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch die 116 117.

Wie verhalte ich mich richtig zu Hause, wenn ich den Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus habe?

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Metern zu Ihnen einhalten. Die Nutzung gemeinsamer Räume ist generell auf ein Minimum zu begrenzen und sollte möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Husten- und Nies-Etikette umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.

Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände am besten geeignet. Wenn diese nicht verfügbar sind, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollten generell nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte. Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem verschlossenen Müllbeutel mit dem anderem Hausmüll entsorgt und bis dahin in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

c) Vorgehen bei Zustandsverschlechterung des Patienten

Der ambulant betreuende Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit dem Patienten und ggf. seiner Betreuungsperson das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung des Patienten festlegen. Wichtig ist dabei, das betreuende ärztliche bzw. medizinische Personal und die Rettungskräfte sowie das aufnehmende Krankenhaus vorher über den Krankheitsverdacht zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Wie verhalte ich mich als asymptomatische Reiserückkehrer?

Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes der Bevölkerung gilt eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt und ggf. eine zweiwöchige Quarantäne für Ein- und Rückreisende aus dem Ausland. Sie sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich telefonisch im Landratsamt Sonneberg zu melden und die Umstände des Aufenthalts im Risikogebiet (Datum, Ort, Kontakte) mitzuteilen. Die Meldungen haben unter der Telefonnummer 03675 / 871-500 von montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 17:30 Uhr und samstags und sonntags von 9:00 bis 12:00 Uhr zu erfolgen. Wer in Quarantäne muss, findet hier weitere Hinweise und hier Informationen bezüglich der Entschädigungsregelungen.

 

Verhalten und Hygienemaßnahmen für asymptomatische Reiserückkehrer

Die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen gelten für die Dauer von 14 Tagen nach der Rückkehr:

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Meter zu Ihnen einhalten. Alternativ: die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch. Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

c) Vorgehen beim Auftreten von Krankheitssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden)

Setzen Sie sich sofort mit einem niedergelassenen Arzt bzw. dem ärztlichen KV-Bereitschaftsdienst oder dem Gesundheitsamt telefonisch zur diagnostischen Abklärung und der Besprechung des weiteren Vorgehens in Verbindung.

 

Wie verhalte ich mich richtig zu Hause, wenn ich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus habe?

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Angehörige, die mit Ihnen im Haushalt leben, sollten bei guter Gesundheit und ohne Vorerkrankungen sein. Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen), sollten nach Möglichkeit nicht im selben Haushalt untergebracht sein.

Reduzieren Sie soweit möglich die Kontakte zu anderen Personen. Dies beinhaltet auch jeglichen Besuch von Freunden, Nachbarn oder Verwandten.

Die Nutzung gemeinsamer Räume ist generell auf ein Minimum zu begrenzen und sollte möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (zum Beispiel Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden. Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nacheinander und nicht gemeinsam eingenommen werden.

Tragen Sie bei unvermeidbaren Kontakten einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) und halten Sie größtmöglichen Abstand zu diesen Personen.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Husten- und Nies-Etikette umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.

Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände am besten geeignet. Wenn diese nicht verfügbar sind, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollten generell nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte. Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem verschlossenen Müllbeutel mit dem anderen Hausmüll entsorgt und bis dahin in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

c) Vorgehen bei Zustandsverschlechterung

Der ambulant betreuende Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit dem Patienten und gegebenenfalls seiner Betreuungsperson das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung des Patienten festlegen. Wichtig ist dabei, das betreuende ärztliche bzw. medizinische Personal und die Rettungskräfte sowie das aufnehmende Krankenhaus vorher über den Krankheitszustand zu informieren.

Alle Haushaltsangehörigen eines coronapositiven Menschen gelten in der Regel als Kontaktpersonen der Kategorie I und befinden sich ebenfalls in häuslicher Isolierung. Auch sie müssen das Auftreten von Symptomen und gegebenenfalls Veränderungen der Körpertemperatur beobachten.

Bei einer Verschlechterung Ihres Gesundheitszustands nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf.

 

Weitere Hinweise

Alten- und Pflegeheime sollten den Besucherverkehr auf das Notwendigste beschränken. Auch medizinisches Personal, wichtige Einheiten des Bevölkerungsschutzes wie Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste und weitere Hilfsorganisation sowie Mitarbeiter von Stadtwerken, Wasserwerken und Behörden sollten zum Eigenschutz unnötige Zusammenkünfte insbesondere vermeiden.

 

Handlungsempfehlungen für Lebensmittelhersteller, Abhol- und Lieferdienste

Lebensmittelhersteller, Abhol- und Lieferdienste finden hier ein Merkblatt zu weiteren Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

 

Wie agiert der Landkreis bei nachgewiesenen Fällen?

Das Gesundheitsamt leitet erforderliche Isolierungsmaßnahmen ein, ermittelt die infektionsrelevanten Kontaktpersonen und legt das weitere Vorgehen fest. Sollten Sie zuhause isoliert werden müssen, finden Sie hier weitere Hinweise und hier ein Merkblatt bezüglich der Entschädigungsregelungen.

 

Gibt es Einschränkungen im Bereich des Landratsamtes und der Kreiseinrichtungen?

Ja. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Kreisverwaltung Anpassungen für den sonst üblichen Verwaltungsbetrieb vorgenommen. Der spontane, unangemeldete Besucherverkehr wurde ausgesetzt. Persönliche Gespräche sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Behörde arbeitet unter strenger Terminregie, um die persönlichen Kontakte zum Schutz der Menschen auf ein Minimalmaß zu reduzieren. Zudem wurden unter anderem auch die kreislichen Kultureinrichtungen (VHS, Musikschule, Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg) und die Schulturnhallen geschlossen. Mehr erfahren Sie hier. Die Sonderregelungen für die Kfz.-Zulassung finden Sie hier.

 

Inwieweit gibt es Einschränkungen für das öffentliche Leben?

Um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung der Pandemie zu bekämpfen, wurden weitreichende Bestimmungen festgelegt. Bitte beachten Sie die geltenden Verordnungen und Allgemeinverfügungen.

 

Wo erhalten Arbeitnehmer und Unternehmer Auskunft und Unterstützung?

Die Coronavirus-Pandemie hat massive negative Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Der Bund und das Land haben Unterstützung in Aussicht gestellt.

Zentraler Ansprechpartner im Freistaat Thüringen ist die Thüringer Aufbaubank, die auf ihrer Internetseite sowie unter der Unternehmens-Hotline 0800 / 534 5676 wichtige Informationen erteilt.

Die Arbeitsagentur bietet hier Informationen für Unternehmen, darunter zum Kurzarbeitergeld.

Weitere Ansprechpartner für betroffene Unternehmen und Freiberufler vor Ort sind auch die Industrie- und Handelskammer Südthüringen und die Handwerkskammer Südthüringen. Die IHK Südthüringen bietet unter Telefon 03681 / 36 22 22 oder per E-Mail an corona-hotline@suhl.ihk.de eine Corona-Beratung an. Die Handwerkskammer berät unter Telefon  03681 / 3700 oder per E-Mail an beratung@hwk-suedthueringen.de.

Ein Merkblatt vom 16. März 2020 gibt weitere Informationen zur Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer.

Die Sparkassen bieten auf helfen.gemeinsamdadurch.de Unterstützung für Gewerbetreibende. Zudem ermöglicht die Sparkasse Sonneberg die Aussetzung von Zins- und Tilgungsleistungen von Verbraucherdarlehensverträgen bis zum 30. Juni 2020.  

 

Beratungsangebot der Verbraucherzentrale

Bei Fragen oder Beschwerden zur Absage von Veranstaltungen, zu Reisebuchungen oder anderen Themen, die das Verbraucherrecht betreffen, können Sie sich gern direkt an die Verbraucherzentrale Thüringen wenden. Termine für eine kostenfreie Telefonberatung können unter 0361 / 555 14 0 vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie hier