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Wichtige allgemeine Hinweise zum Coronavirus

Aufgrund der dynamischen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gibt der Landkreis Sonneberg folgende allgemeine Hinweise:

Die Lage im Landkreis Sonneberg

Im Landkreis Sonneberg wurden bislang 695 Infektionen nachgewiesen. Es gibt 517 Genesene. (Stand: 22.11.2020, 24:00 Uhr).

Einen fortgeschriebenen Überblick zur Entwicklung der bestätigten bzw. akuten Fälle der COVID-19-Pandemie im Kreisgebiet finden Sie hier. Auch das Robert Koch-Institut informiert tagesaktuell über die Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland und seinen Regionen. 

 

Zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 (Erkrankung: COVID-19)

Wie andere Erreger von Atemwegserkrankungen kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Krankheitszeichen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen. Einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie die Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Wesentliche Informationen zum Coronvirus finden Sie auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts. Antworten auf wichtige Fragen finden Sie hier. Ausländische Mitmenschen finden hier mehrsprachige Informationsblätter.

Wichtigste Handlungsempfehlung: sorgfältige Hygiene

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesetikette, eine gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Eine gute Darstellung sinnvoller Hygienemaßnahmen finden Sie hier.

Folgende Hygienetipps sollte man unbedingt beherzigen:  

  1. Vermeiden Sie Sozialkontakte! Halten Sie Abstand (1,5 Meter) zu anderen Menschen.
  2. Tragen Sie in der Öffentlichkeit - vor allem beim Einkauf und in öffentlichen Verkehrsmitteln - eine Mund-Nasen-Bedeckung.
  3. Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  4. Halten Sie die Hände vom Gesicht fern.
  5. Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  6. Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindes­tens 30 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Benutzen Sie Einweghandtücher.
  7. Lüften Sie regelmäßig geschlossene Räume

Hinweise zum vorbeugenden Gesundheitsschutz
Mit Rücksicht auf die Mitmenschen und im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes gegen virale Erkrankungen ist es wichtig, nur im gesunden Zustand auf Arbeit bzw. in die Öffentlichkeit zu gehen. Wer Symptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt anrufen bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) kontaktieren.

 

Regelungen zu Schulen und Kindertageseinrichtungen

Regelungen, die den Themenbereich Kinderbetreuung und Schule betreffen, finden Sie auf der Homepage des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport. Häufig gestellte Fragen bezüglich Schulen und Kindergärten werden hier beantwortet. Für Fragen und Auskünfte bietet das Bildungsministerium zudem die Hotline 0361 / 573411500 an. Sollten Berufstätige oder Selbstständige nicht arbeiten können, weil sie ihre Kinder im Zusammenhang mit Infektionsfällen zuhause betreuen müssen, finden Sie hier Antragsformulare auf Entschädigungsleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG).

 

Wo erhalte ich Auskunft und Unterstützung?

Wichtige Telefonnummern und Internetseiten zum Thema Coronavirus sind:

  • Bundesministerium für Gesundheit: 0800 / 330 4615 32
  • Hotline für Anfragen zur Corona-Warn-App: 0800 7540001
  • Bürgertelefon des Bundesministeriums für Gesundheit: 030 / 346 465 100
  • Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz: 0361 / 573 815 099
  • Kostenlose 24-Stunden-Info-Hotline BARMER: 0800 / 84 84 111
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117
  • Schul- und Kita-Hotline des Thüringer Bildungsministeriums: 0361 / 573411500
  • Auskünfte zum Entschädigungsverfahren nach § 56 Infektionsschutzgesetz: 0361 / 573321469
  • Unternehmens-Hotline des Thüringer Wirtschaftsministeriums und der Thüringer Aufbaubank: 0800 / 534 5676
  • Hotline der IHK Südthüringen für betroffene Unternehmen:  03681 / 36 22 22
  • Hotline der Handwerkskammer Südthüringen für betroffene Unternehmen: 03681 / 3700
  • Verbraucherzentrale Thüringen für Fragen zur Absage von Veranstaltungen und Reisen: 0361 / 555 14 0
  • Robert Koch-Institut: www.rki.de
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: www.infektionsschutz.de
  • Zusammen-gegen-Corona: www.zusammengegencorona.de
  • COVID-19-Diagnose-Fragebogen der Charitè Berlin: covapp.charite.de
  • Kassenärztliche Vereinigung: www.116117.de
  • Thüringer Landesregierung: corona.thueringen.de
  • Thüringer Gesundheitsministerium: www.tmasgff.de/covid-19
  • Hilfe-Forum der Sparkassen für Gewerbetreibende: helfen.gemeinsamdadurch.de
  • Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht: www.dijuf.de/Coronavirus-FAQ.html
  • örtliche Dienstleister, Einzelhändler und Gastronomen mit Corona-Service: www.sonneberg.de/wirtschaft/sonneberger-fuer-Sonneberg
  • nachbarschaftliche Hilfsangebote und -gesuche: www.insuedthueringen.de/miteinander
  • Antragsformulare auf Entschädigungsleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG): www.thueringen.de/th3/tlvwa/wirtschaft/infrastrukturfoerderung/corona/index.aspx

Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg

Aufgrund der zunehmenden Bürgeranfragen hat das Landratsamt entschieden, ein eigenständiges Bürgertelefon zu schalten. Es ist unter der Rufnummer  03675 / 871 871 montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten informiert eine Bandansage.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Sonneberg ist während der behördlichen Öffnungszeiten unter Telefon 03675 / 871 -240, -232, -458 erreichbar.

 

Anfragen zur Corona-Warn-App

Alle technischen Fragen zur Corona-Warn-App des Bundes werden unter der kostenfreien Rufnummer 0800 7540001 beantwortet. Die Hotline ist von Montag bis Samstag 7 bis 22 Uhr erreichbar.

 

Was kann ich tun, wenn ich den Verdacht habe, an COVID-19 erkrankt zu sein?

Bei einem Verdachtsfall sollte die betroffene Person möglichst schnell einen Arzt kontaktieren. Erste Ansprechpartner sind die niedergelassenen Ärzte (Hausärzte). Bitte gehen Sie nicht unangekündigt in eine Arztpraxis oder ein Krankenhaus. Melden Sie sich vorher immer telefonisch an. Außerhalb der Sprechzeiten ist der ärztliche Bereitschaftsdienst die richtige Anlaufstelle, erreichbar unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test auf den Coronavirus bei begründeten Verdachtsfällen. Anspruch auf diesen Test haben Risikogruppen wie Personen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Wer Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt konsultieren. Wenden Sie sich unbedingt vorab telefonisch an Ihren Hausarzt oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes (116 117), wenn Sie oben genannte Symptome aufweisen und Sorge haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben. Der Hausarzt bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis hin zur eventuellen Notwendigkeit eines Abstrichs auf Coronavirus.

Vermeiden Sie die Alarmierung des Rettungsdienstes und gehen sich auch nicht unangemeldet in Krankenhäuser, sofern Sie keine schwere gesundheitliche Beeinträchtigung haben. Diese Bereiche sind wichtig für schwere bzw. intensivmedizinische Fälle und müssen für solche geschützt werden.

  • Vermeiden Sie Sozialkontakte! Schützen Sie Ihre Mitmenschen! Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung!
  • Gehen Sie nicht in Alten- und Pflegeheime!
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Arztpraxen! Es droht gegebenenfalls die Ansteckung des medizinischen Personals und der anderen Patienten bzw. die Quarantäne der kompletten Praxis für bis zu zwei Wochen.
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Krankenhäuser bzw. in die Notaufnahme! Diese Bereiche sind für schwere bzw. intensivmedizinische Fälle entscheidend und müssen für solche geschützt werden. Deshalb ist auch hier eine telefonische Voranmeldung unerlässlich.
  • Bei lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen ist die 112 bzw. der Notruf zu wählen.
  • Bei Bedarf erfolgt ein Abstrich im Kreisgebiet. In Abstimmung mit dem Landkreis Sonneberg wurden dankenswerter Weise durch die Kassenärztliche Vereinigung (KV) im Kreisgebiet zwei zentrale Abstrichstellen eingerichtet (eine im südlichen Landkreis, eine in der Rennsteigregion). Sie werden durch die KV unter Telefon 116 117 koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Sonneberg betrieben. Bei Bedarf ist hierdurch täglich vor Ort eine zügige und geordnete Probeentnahme für betroffene Bürgerinnen und Bürger sichergestellt. Kontaktieren Sie im Bedarfsfall telefonisch die 116 117.

Symptomatische Verdachtspersonen müssen bei Test automatisch in Quarantäne

Das Landratsamt Sonneberg hat eine Allgemeinverfügung erlassen, welche die automatische häusliche Quarantäne von Verdachtspersonen mit Anzeichen einer COVID-19-Erkrankung im Zuge ihrer Abstrichtestung anordnet. Die Regelung schließt nach bayerischem Vorbild das Zeitfenster, in dem symptomatische Personen sich bis zum Vorliegen ihres Testergebnisses bislang frei bewegen und somit potentiell andere Menschen anstecken konnten. Auf Grundlage der ergänzenden Allgemeinverfügung ist jede ansteckungsverdächtige Person verpflichtet, sich unverzüglich nach Anordnung beziehungsweise Durchführung eines Tests bis zur Vorlage des Ergebnisses in Isolation zu begeben. Bis zur Mitteilung des Testergebnisses muss der potentiell COVID-19-Erkrankte strenge Kontaktverbote und Hygieneregelungen einhalten. Die Verdachtspersonen werden vom Gesundheitsamt, dem Arzt oder dem Berater vor der Testung über die Verpflichtung zur Quarantäne informiert. Im Falle eines positiven Testergebnisses bleibt die häusliche Quarantäne aufrechterhalten und das Gesundheitsamt leitet fallspezifisch weitere Maßnahmen ein. Bei Vorlage eines negativen Testergebnisses wird dies der Verdachtsperson unverzüglich mitgeteilt und die angeordnete Isolation endet. Die Regelung gilt ausdrücklich nicht für asymptomatische Personen, die im Rahmen von intensiven Testreihen in medizinischen oder sozialen Einrichtungen von der mobilen Abstrichstelle getestet werden. Auch bleiben die klaren, bestehenden Regelungen der jeweils gültigen Landesverordnung für Kontaktpersonen und die Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamtes für Kontaktpersonen hiervon unberührt. Ausführliche Informationen finden Sie hier. Antragsformulare auf Entschädigungsleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) finden Sie hier.

 

Wie verhalte ich mich richtig zu Hause, wenn ich den Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus habe?

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Metern zu Ihnen einhalten. Die Nutzung gemeinsamer Räume ist generell auf ein Minimum zu begrenzen und sollte möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Husten- und Nies-Etikette umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.

Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände am besten geeignet. Wenn diese nicht verfügbar sind, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollten generell nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte. Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem verschlossenen Müllbeutel mit dem anderem Hausmüll entsorgt und bis dahin in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

c) Vorgehen bei Zustandsverschlechterung des Patienten

Der ambulant betreuende Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit dem Patienten und ggf. seiner Betreuungsperson das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung des Patienten festlegen. Wichtig ist dabei, das betreuende ärztliche bzw. medizinische Personal und die Rettungskräfte sowie das aufnehmende Krankenhaus vorher über den Krankheitsverdacht zu informieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Wie verhalte ich mich als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet?

Gemäß der Thüringer Quarantäneverordnung sind Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten dazu verpflichtet, sich unverzüglich am Einreisetag und auf direktem Weg für einen Zeitraum von zehn Tagen in häusliche Quarantäne zu begeben und sich vor der Einreise über eine digitale Einreiseanmeldung unter www.einreiseanmeldung.de zu registrieren. Sollte es in Ausnahmefällen nicht möglich sein, eine digitale Einreiseanmeldung vorzunehmen, muss eine Ersatzmitteilung in Papierform ausgefüllt werden. Eine Orientierungshilfe zur Einreise aus einem Risikogebiet in die Bundesrepublik finden Sie hier. Aktuelle Informationen für Reisende finden Sie auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums.

Reiserückkehrer sind weiterhin dazu verpflichtet, sich unverzüglich telefonisch im Landratsamt Sonneberg zu melden und die Umstände des Aufenthalts im Risikogebiet (Datum, Ort, Kontakte) mitzuteilen. Die Meldungen haben unter der Telefonnummer 03675 / 871 500 von montags bis sonntags von 9:00 bis 12:00 Uhr zu erfolgen. Die häusliche Quarantäne kann in der Regel auch mit einem negativen Testergebnis frühestens nach fünf Tagen beendet werden. Die Aufhebung kann nur erwirkt werden, wenn dem Gesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorliegt.

Termine für eine Testung auf COVID19 werden durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter Telefon 116 117 koordiniert.

Eine Gesamtübersicht der Risikogebiete erhalten Sie hier. Wer in Quarantäne muss, findet hier Informationen bezüglich der Entschädigungsregelungen

 

Verhalten und Hygienemaßnahmen für asymptomatische Reiserückkehrer

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Meter zu Ihnen einhalten. Alternativ: die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch. Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

c) Vorgehen beim Auftreten von Krankheitssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden)

Setzen Sie sich sofort mit einem niedergelassenen Arzt bzw. dem ärztlichen KV-Bereitschaftsdienst oder dem Gesundheitsamt telefonisch zur diagnostischen Abklärung und der Besprechung des weiteren Vorgehens in Verbindung.

 

Wie verhalte ich mich richtig zu Hause, wenn ich eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus habe?

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Angehörige, die mit Ihnen im Haushalt leben, sollten bei guter Gesundheit und ohne Vorerkrankungen sein. Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen), sollten nach Möglichkeit nicht im selben Haushalt untergebracht sein.

Reduzieren Sie soweit möglich die Kontakte zu anderen Personen. Dies beinhaltet auch jeglichen Besuch von Freunden, Nachbarn oder Verwandten.

Die Nutzung gemeinsamer Räume ist generell auf ein Minimum zu begrenzen und sollte möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (zum Beispiel Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden. Eine zeitliche Trennung kann zum Beispiel dadurch erfolgen, dass die Mahlzeiten nacheinander und nicht gemeinsam eingenommen werden.

Tragen Sie bei unvermeidbaren Kontakten einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) und halten Sie größtmöglichen Abstand zu diesen Personen.

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Husten- und Nies-Etikette umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.

Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände am besten geeignet. Wenn diese nicht verfügbar sind, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollten generell nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte. Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem verschlossenen Müllbeutel mit dem anderen Hausmüll entsorgt und bis dahin in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

c) Vorgehen bei Zustandsverschlechterung

Der ambulant betreuende Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit dem Patienten und gegebenenfalls seiner Betreuungsperson das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung des Patienten festlegen. Wichtig ist dabei, das betreuende ärztliche bzw. medizinische Personal und die Rettungskräfte sowie das aufnehmende Krankenhaus vorher über den Krankheitszustand zu informieren.

Alle Haushaltsangehörigen eines coronapositiven Menschen gelten in der Regel als Kontaktpersonen der Kategorie I und befinden sich ebenfalls in häuslicher Isolierung. Auch sie müssen das Auftreten von Symptomen und gegebenenfalls Veränderungen der Körpertemperatur beobachten.

Bei einer Verschlechterung Ihres Gesundheitszustands nehmen Sie bitte umgehend Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf.

 

Weitere Hinweise

Alten- und Pflegeheime sollten den Besucherverkehr auf das Notwendigste beschränken. Auch medizinisches Personal, wichtige Einheiten des Bevölkerungsschutzes wie Polizei, Feuerwehren, Rettungsdienste und weitere Hilfsorganisation sowie Mitarbeiter von Stadtwerken, Wasserwerken und Behörden sollten zum Eigenschutz unnötige Zusammenkünfte vermeiden.

 

Handlungsempfehlungen für Lebensmittelhersteller, Abhol- und Lieferdienste

Lebensmittelhersteller, Abhol- und Lieferdienste finden hier ein Merkblatt zu weiteren Vorsorgemaßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.

 

Wie agiert der Landkreis bei nachgewiesenen Fällen?

Das Gesundheitsamt leitet erforderliche Isolierungsmaßnahmen ein, ermittelt die infektionsrelevanten Kontaktpersonen und legt das weitere Vorgehen fest. Sollten Sie zuhause isoliert werden müssen, finden Sie hier weitere Hinweise und hier ein Merkblatt bezüglich der Entschädigungsregelungen.

 

Gibt es Einschränkungen im Bereich des Landratsamtes und der Kreiseinrichtungen?

Ja. Aufgrund der Coronavirus-Pandemie hat die Kreisverwaltung Anpassungen für den sonst üblichen Verwaltungsbetrieb vorgenommen. Der spontane, unangemeldete Besucherverkehr wurde ausgesetzt. Persönliche Gespräche sind nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Behörde arbeitet unter strenger Terminregie, um die persönlichen Kontakte zum Schutz der Menschen auf ein Minimalmaß zu reduzieren. Zudem agieren auch die kreislichen Kultureinrichtungen (VHS, Musikschule, Deutsches Spielzeugmuseum Sonneberg) unter strenger Achtung des Hygieneschutzes. Die Sonderregelungen für die Kfz.-Zulassung finden Sie hier.

 

Inwieweit gibt es Einschränkungen für das öffentliche Leben?

Um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung der Pandemie zu bekämpfen, wurden weitreichende Bestimmungen festgelegt. Bitte beachten Sie die geltenden Verordnungen und Allgemeinverfügungen. Die aktuell im Freistaat Thüringen gültigen Corona-Verordnungen und viele weitere Informationen zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen finden Sie auf der Homepage des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Häufig gestellte Fragen zum Thema beantwortet das Ministerium hier.

 

Veranstaltungen

Hinweise für die Durchführung von Veranstaltungen finden Sie hier.
 

Wo erhalten Arbeitnehmer und Unternehmer Auskunft und Unterstützung?

Die Coronavirus-Pandemie hat massive negative Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft. Der Bund und das Land haben Unterstützung in Aussicht gestellt. Zentraler Ansprechpartner im Freistaat Thüringen ist die Thüringer Aufbaubank, die auf ihrer Internetseite sowie unter der Unternehmens-Hotline 0800 / 534 5676 wichtige Informationen erteilt.

Die Arbeitsagentur bietet hier Informationen für Unternehmen, darunter zum Kurzarbeitergeld.

Weitere Ansprechpartner für betroffene Unternehmen und Freiberufler vor Ort sind auch die Industrie- und Handelskammer Südthüringen und die Handwerkskammer Südthüringen. Die IHK Südthüringen bietet unter Telefon 03681 / 36 22 22 oder per E-Mail an corona-hotline@suhl.ihk.de eine Corona-Beratung an. Die Handwerkskammer berät unter Telefon  03681 / 3700 oder per E-Mail an beratung@hwk-suedthueringen.de.

Ein Merkblatt gibt weitere Informationen zur Unterstützung für Unternehmen und Arbeitnehmer. Antragsformulare auf Entschädigungsleistungen nach § 56 Infektionsschutzgesetz (IfSG) finden Sie hier

Die Sparkassen bieten auf helfen.gemeinsamdadurch.de Unterstützung für Gewerbetreibende.

Im Landratsamt Sonneberg steht Diana Gertloff vom Sachgebiet Kreisentwicklung unter Telefon 03675 / 871 256 während der behördlichen Öffnungszeiten für Auskünfte zur Verfügung.  

 

Wo erhalten Vereine Auskunft und Unterstützung?

Vertreter von Vereinen und Verbänden des Landkreises Sonneberg können sich mit ihren Fragen bezüglich der Einschränkung ihrer ehrenamtlichen Aktivitäten grundsätzlich auch an das Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg wenden. Es ist unter der Rufnummer  03675 / 871 871 montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr erreichbar. Darüber hinaus erteilt auch Uwe Oberender als Ansprechpartner des Landratsamtes für das Ehrenamt während der behördlichen Öffnungszeiten Auskünfte (Telefon 03675 / 871 224).

 

Beratungsangebot der Verbraucherzentrale

Bei Fragen oder Beschwerden zur Absage von Veranstaltungen, zu Reisebuchungen oder anderen Themen, die das Verbraucherrecht betreffen, können Sie sich gern direkt an die Verbraucherzentrale Thüringen wenden. Termine für eine kostenfreie Telefonberatung können unter 0361 / 555 14 0 vereinbart werden. Weitere Informationen finden Sie hier.