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Warnwesten für die Verkehrserziehung übergeben

Die Jugendverkehrsschule des Landkreises wird über das Bundesprojekt „Demokratie leben!“ mit Warnwesten unterstützt. Übergeben wurden sie exemplarisch an Viertklässler in Föritz.

„Großer Bahnhof“ herrschte am 30. November 2018 am Schulteil Föritz der Staatlichen Gemeinschaftsschule Neuhaus-Schierschnitz. Denn der Unterricht einer vierten Klasse wurde durch besondere Gäste unterbrochen – darunter die Polizeibeamten Ines Beck und Steffen Haupt, Bürgermeister Andreas Meusel, Medienvertreter sowie Mitarbeiter des Landratsamtes und des Sonneberger Bildungsträgers WBM. Schulleiterin Yvonne Eschrich begrüßte die Gäste und erläuterte den Schülerinnen und Schülern zunächst, dass alles seine Ordnung hat. Der Verkehrserzieher und Präventionsbeauftragte der Polizeiinspektion Sonneberg, Steffen Haupt, verriet den Mädchen und Jungen danach umgehend den Grund des Besuchs: „Exemplarisch für alle Schülerinnen und Schüler unserer Grundschulen im Landkreis Sonneberg wollen wir heute in eurer Klasse Warnwesten für die Jugendverkehrserziehung übergeben. Und ihr seid die Ersten, die sie anprobieren dürfen.“

 

Die neongelben Westen mit dem Aufdruck „demokratie-leben.de“ sollen für alle Formen der Verkehrserziehung mit Kindern zum Einsatz kommen. Auch können sie die Schulen nutzen, wenn sie Ausflüge in verkehrsreiche Orte unternehmen. Für die Fahrradausbildung steht ein spezieller Satz zur Verfügung. Diese Westen sind jeweils hinten und vorne mit einer großen, gut sichtbaren Nummer bedruckt. „Dadurch wird es mir viel besser möglich sein, die Kinder auf dem Übungsplatz auch aus der Ferne anzusprechen und notwendige Kommandos zu geben. Denn die Vornamen aller Schüler kann man unmöglich stets parat haben“, erklärte Steffen Haupt.

 

Wie Doreen Oekler als stellvertretende Jugendamtsleiterin erläuterte, wurde die Anschaffung der neongelben Westen über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und über das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit, „Denk bunt“, finanziert: „Den Anstoß hierfür gab Steffen Haupt persönlich. Er ist Mitglied im Begleitausschuss zur örtlichen Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und brachte hier die Idee vor, den Bedarf an Warnwesten für unsere Verkehrserziehung über diese Maßnahme der Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen. Dieser Vorschlag fand im Begleitausschuss breite Zustimmung.“ Beschafft wurden die Westen schließlich durch das Kreisjugendamt und die Werkstatt Bildung & Medien Sonneberg (WBM) als örtliche Koordinierungsstelle des Bundesprogramms.

 

Auch Christina Mann vom Schulverwaltungsamt freute sich über die Gemeinschaftsaktion zugunsten der Jugendverkehrserziehung im Landkreis und überbrachte den Dank von Landrat Hans-Peter Schmitz.

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