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Kreisstraße 24 zwischen Gundelswind und Mausendorf saniert

Nach viermonatiger Bauzeit konnte der Landkreis Sonneberg am 27. Juni vorfristig die Sanierung der Kreisstraße 24 im Schaumberger Land feiern. Die Abnahme der Straße und damit die offizielle Verkehrsfreigabe erfolgt in Kalenderwoche 27 (1.- 7. Juli).

Die Anfang März dieses Jahres begonnenen Arbeiten zum Ausbau der Kreisstraße 24 (K 24) im Bereich zwischen Gundelswind und Mausendorf wurden dieser Tage erfolgreich abgeschlossen. Am 27. Juni lud der Landkreis Sonneberg die Anwohner sowie die beteiligten Planer, Bauleute und Entscheider zur feierlichen Wiedereröffnung ein.

 

In viermonatiger Bauzeit wurde die Straße innerhalb des zweiten und dritten Bauabschnitts auf einer Länge von gut anderthalb Kilometern saniert. Das Vorhaben umfasste die Vergrößerung der Ausbaubreite von dreieinhalb auf fünfeinhalb Meter, die Erneuerung der Fahrbahn und der Randbegrenzung (Markierung und Leitplanken) sowie eine Randbepflanzung. Letztere wird bis Herbst 2019 umgesetzt.

 

Bereits im Jahr 2010 hatte der Landkreis Sonneberg im Zuge des ersten Bauabschnitts das Teilstück von Schalkau nach Gundelswind auf rund 800 Metern Länge umfassend verbreitern und instand setzen lassen. Der fehlende Abschnitt der K 24 war seitdem vollständig beplant und konnte nunmehr ebenfalls saniert werden. Die Ausbaukosten belaufen sich auf rund 1,74 Millionen Euro. Dank einer Förderung des Freistaates Thüringen in Höhe von cirka 1,13 Millionen Euro reduziert sich der Kreisanteil auf gut 610.000 Euro.

 

Die K 24 ist eine wichtige Straßenverbindung zum Grundzentrum Schalkau. Zudem hat sie als Zubringer zum Tunnel Bleßberg eine große Bedeutung innerhalb des Rettungskonzeptes der ICE-Trasse. Durch den Ausbau auf fünfeinhalb Meter Breite ist nun ein Parallelverkehr von Rettungsfahrzeugen möglich, was im Einsatzfall wertvolle Zeit spart und Leben retten kann. Für ihren vollständigen Ausbau hatten sich der Landkreis Sonneberg sowie die Stadt Schalkau und die Gemeinde Bachfeld lange eingesetzt.

 

Ursprünglich war die Baumaßnahme bis 30. September 2019 anberaumt und ebenso lange sollte die Straße voll gesperrt sein. Dank des zügigen Baufortschritts aber wurde man  deutlich vor Frist fertig und der Verkehr kann nun ganze drei Monate eher rollen. Für die offenkundig schnelle und fachmännische Arbeit dankte Landrat Hans-Peter Schmitz den engagierten Bauleuten und den Planern herzlich.

 

In seiner Festrede würdigte der Landrat auch die Unterstützer und Entscheider des Straßenausbaus. So dankte er dem Freistaat Thüringen als Fördermittelgeber, den Mitgliedern des Kreistages für die Bewilligung der Eigenmittel über den Kreishaushalt sowie den zuständigen Mitarbeitern des Landratsamtes für ihre Unterstützung. Auch erinnerte er daran, dass sich Landrätin a.D. Christine Zitzmann und die ehemalige Führungsspitze der Kreisstraßenmeisterei, die heutigen Pensionäre Manfred Reinhardt und Helmut Fischer, während ihrer Amtszeit lange für den vollständigen Ausbau der K 24 stark gemacht hatten. Sie wurden daher zur Einweihung eingeladen und freuten sich mit den aktuellen Verantwortungsträgern über den gelungenen Abschluss des Vorhabens.

 

Auch die gute Zusammenarbeit der Institutionen – vom Hoch- und Tiefbauamt über das Bauverwaltungsamt, die untere Naturschutzbehörde, die Straßenverkehrsbehörde und die Kreissperrkommission bis hin zur Polizeiinspektion Sonneberg – hob Hans-Peter Schmitz lobend hervor.

 

Nicht zuletzt dankte der Landrat allen Anwohnern für ihre Geduld während der Bauphase und ihre Nachsicht ob der notwendigen Umwege aufgrund der Umleitung über Theuern. Dem abschließenden Wunsch des Landrates, dass die Kreisstraße 24 für viele Jahre den Menschen des Schaumberger Landes eine gute Verbindung zueinander sein möge, folgte das feierliche Durchschneiden des Absperrbandes als symbolisches Zeichen der Wiedereröffnung der Straße.