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Lob aus Nürnberg zum Ende von „Bildung integriert“

Einen positiven Abschluss fand dieser Tage das dreijährige Projekt „Bildung integriert“. Hierzu konnten Landrat Hans-Peter Schmitz und das Projektteam um Manuela Müller und Caroline Wohlleben am 6. März die Geschäftsführerin der Europäischen Metropolregion Nürnberg, Dr. Christa Standecker, sowie Florian Neumann und Sophie Münch von der Transferagentur Bayern im Landratsamt Sonneberg begrüßen.

Den Gastgebern war es wichtig, den Projektpartnern aus Nürnberg aufzuzeigen, was mit ihrer Unterstützung vor Ort erreicht wurde. Landrat Hans-Peter Schmitz dankte hierbei ausdrücklich für die enge Zusammenarbeit und für die professionelle Unterstützung. Und er betonte, dass man trotz des Ende März auslaufenden Projektes beim Bildungsmanagement weiter im Gespräch bleiben werde.

 

Begonnen hatte alles im April 2016, als der Landkreis Sonneberg dank der Unterstützung der Europäischen Metropolregion Nürnberg Teil des Bundesprojekts „Bildung integriert“ wurde. In Bildungsfragen wurde unser Landkreis seitdem durch die Transferagentur Bayern für kommunales Bildungsmanagement unterstützt. Das Regionalbüro Nord der Transferagentur aus Nürnberg hatte den Landkreis seitdem bei der optimierten strategischen Steuerung der lokalen Bildungslandschaft beraten. Wichtige Teilgebiete der Unterstützungsleistung waren das Bildungsmanagement und das Bildungsmonitoring.

 

Die Bilanz der dreijährigen Arbeit kann sich sehen lassen und wurde beim Abschlussgespräch von Seiten der Europäischen Metropolregion Nürnberg und der Transferagentur Bayern ausdrücklich gelobt. So wurde die hiesige Bildungslandschaft im Rahmen des Monitorings intensiv analysiert. Entstanden ist hieraus unter anderem ein kompakter Bildungsbericht unseres Landkreises. Auch wurde eine Schülerbefragung zum Stand der Berufsorientierung in den höheren Klassenstufen durchgeführt und ein Praktikumsleitfaden erstellt, um die Fachkräftegewinnung der ansässigen Unternehmen zu unterstützen. Weiterhin hat das Projektteam zwei Bildungskonferenzen durchgeführt und einen Projektbeirat mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft ins Leben gerufen. Unter anderem hat man so die Vernetzung von Schulen, Unternehmen, Bildungsträgern, dem Ehrenamt und politischen Vertretern maßgeblich vorangetrieben. In diesem Zusammenhang wurde auch das Thema MINT in den Fokus von Bildungsakteuren gerückt, um den Bedarfen der Wirtschaft vor Ort mehr entgegenzukommen. Kurzum: Der Landkreis Sonneberg hat gemeinsam mit der Transferagentur einen umfassenden Wissenstransfer angeschoben, der in unserer Bildungs- und Wirtschaftsregion positive Spuren hinterlassen hat.

 

Dr. Christa Standecker zeigte sich sehr erfreut über die ambitionierte Arbeit des Landkreises Sonneberg im Projekt. Sie unterstrich, dass man auch ohne die Fortführung eines offiziellen Projekts weiter eng zusammenarbeiten wird. Florian Neumann ergänzte, dass die gemeinsame Zielvereinbarung weiter Bestand habe. Insofern werden auch zukünftig Formate gefunden, um den Landkreis Sonneberg in Bildungsfragen weiter unterstützen zu können.

 

Mehr unter www.kreis-sonneberg.de/bundesprogramme/bildung-integriert.