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Jetzt Anträge für „Demokratie leben!“ einreichen

Aufruf zur Einreichung von Konzepten für die 3. Ausschreibungsrunde 2018 zur Umsetzung des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ im Landkreis Sonneberg

Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ unterstützen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend, Sport mit dem Landesprogramm „Denk bunt“ den Landkreis Sonneberg auch 2018 dabei, die „Partnerschaft für Demokratie“ als regionales Bündnis weiterzuentwickeln.

 

Im April erhielten nach der zweiten Ausschreibungsrunde drei weitere Projekte die Bewilligung, ihr Projektvorhaben in die Tat umzusetzen. Darunter finden sich zwei Projekte des Kreissportbunds. Bei dem Projekt „Jugend(-warte) stärken!“ wird es wie im Vorjahr mehrere Sportveranstaltungen bei Schwarzlicht geben. Dabei soll u.a. das Ziel verfolgt werden, die Jugendwarte des Landkreises mehr zu vernetzen. Außerdem soll bei dem Projekt „(Sport)Vereine stärken!“ ein Kalender herausgebracht werden, der viele wichtige Termine und Kontaktdaten rund um den Sport im Landkreis enthält. Mit dem Kalender sollen auch insbesondere Kinder angesprochen werden, in Sportvereinen aktiv zu werden. Auch das Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg, Hildburghausen/Eisfeld e.V. ist mit einem weiteren Projekt am Start. Mit dem Theaterprojekt „Alle satt“ sollen Schülerinnen und Schüler angeregt werden, sich über die Fragen des Zuviels und Zuwenigs auf dieser Welt Gedanken zu machen und Denkanstöße vermittelt werden, den eigenen Lebensstil zu hinterfragen.

 

Der für 2018 zur Verfügung stehende Aktions- und Initiativfonds ist jedoch noch nicht ganz ausgeschöpft.

 

Vereine oder Initiativen können in einer dritten Ausschreibungsrunde noch Projektkonzepte abgeben, die sich folgenden Schwerpunkten zuordnen lassen: 

  1. Einbeziehung und Stärkung von Vereinen und Verbänden
  2. Aktivitäten und Projekte im ländlichen Raum
  3. Bekämpfung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, Demokratiebildung, Aufklärung und Anleitung zu und gegen Rechtsextremismus und allen anderen extremistischen Haltungen und Aktivitäten
  4. Öffnung interkultureller Perspektiven in einer vielfältigen Gesellschaft
  5. Historische Aufarbeitung zu Diktaturerfahrung im lokalen Kontext

Vor allem Vereine und Initiativen aus den Gemeinden des Landkreises wollen wir dazu ermutigen, Projektanträge einzureichen. Ob Musik-, Sport-, Trachtenverein, freiwillige Feuerwehren, alle können dazu beitragen, eine lebendige demokratische Kultur in unserem Landkreis zu entwickeln.

 

Wünschenswert wäre es, wenn die Vorhaben mit anderen Projekten vernetzt werden oder im Rahmen von Kooperationen durchgeführt werden. Besonders großer Wert wird bei der Auswahl der Projekte auf das Potenzial zur Entwicklung nachhaltiger lokaler Strukturen und die Einbindung und Sensibilisierung breiter Bevölkerungskreise gelegt.

 

Bewerben können sich alle nichtstaatlichen Organisationen, die ihre Gemeinnützigkeit nachweisen und die Ressourcen haben, ein Projekt fachgerecht umzusetzten. Keine Anträge können Schulen, Kommunen (nur als Kooperationspartner von Jugendverbänden oder Fördervereinen), Einzelpersonen oder Initiativen ohne Rechtsform stellen.

Die Bewerbung erfolgt durch ein Antragsformular und einen Finanzplan, die man im federführenden Amt (Landratsamt) bei Herrn Uwe Oberender, in der Koordinierungs- und Fachstelle (werkstatt bildung & medien gmbh) sowie hier erhalten kann.

 

Alle eingereichten Konzepte werden im Begleitausschuss, bestehend aus 19 Mitgliedern verschiedener Bereiche aus Vereinswesen, Jugend, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert und über eine Förderung entschieden.

 

Antragsfrist für diese Ausschreibungsrunde ist der 31. Juli 2018. Bis zu diesem Datum müssen die Konzeptanträge im Landratsamt Sonneberg elektronisch sowie in Schriftform eingegangen sein.

 

Seit Kurzem gibt es mit dem Angebot „Mikroprojekt“ eine weitere Möglichkeit, eine Projektförderung zu beantragen. Mit einem Mikroprojekt kann kurzfristig auf Situationen reagiert und es können Projekte gefördert werden, die einer direkten Umsetzung bedürfen. Außerdem können unbürokratisch und schnell Ideen Einzelner oder Gruppen (auch Privatinitiativen) unterstützt werden. Gefördert werden mit diesen Mitteln Vorhaben wie zum Beispiel: Diskussionsveranstaltungen, Lesungen, Trainings, Seminare, Film- und Theateraufführungen, Ausstellungen, Feste, Malaktionen, Fahrten u.ä., die einen inhaltlichen Programmbezug besitzen. 

Für weitere Informationen und Fragen sowie Unterstützung bei Antragsstellungen, stehen Herr Uwe Oberender vom Landratsamt Sonneberg (Telefon 03675/871-224 / E-Mail: uwe.oberender@lkson.de), Frau Johanna Barthle (Telefon 03675/46997726 / E-Mail: johanna.barthle@wbm-sonneberg.de) oder Herr Matthias Dittmer (Telefon 03675/46997714 / E-Mail: matthias.dittmer@wbm-sonneberg.de) von der Koordinierungs- und Fachstelle gerne zur Verfügung.

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