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Informationen zur Thüringer Corona-Verordnung

Seit dem 3. Oktober 2021 gilt in Thüringen eine neue Corona-Landesverordnung. Sie ist bis zum 31. Oktober 2021 in Kraft.

Die aktuell gültige Thüringer SARS-CoV-2 Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung wurde zuletzt am 01. Oktober 2021 überarbeitet. Die Neufassung ist gültig ab 03.10.2021 bis 31.10.2021. In dieser Verordnung sind die thüringenweit geltenden Infektionsschutzregelungen in der Basisstufe (kein erhöhtes Infektionsgeschehen) geregelt.

Übersicht bestehende Verordnungslage: Thüringer Frühwarnsystem

Mit der Einführung des Frühwarnsystems werden in Thüringen seit dem 24. August 2021 bei steigenden Infektionszahlen neben der Sieben-Tage-Inzidenz auch die lokale Hospitalisierungszahl und die thüringenweite Auslastung der Intensivbetten als Zusatzindikatoren berücksichtigt.

Der Frühwarnindikator zum Ergreifen von Maßnahmen bei einem ansteigenden Infektionsgeschehen in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt ist weiterhin die Sieben-Tage-Inzidenz, das heißt die Anzahl an Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen.

Als weitere Indikatoren werden herangezogen:

Schutzwert (Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz): Die wöchentliche Inzidenz hospitalisierter Fälle pro 100.000 Einwohner im Landkreis bzw. in der kreisfreien Stadt. Der Schutzwert richtet sich – entsprechend der Darstellung des Robert-Koch-Instituts (RKI) – nach dem Meldedatum und beinhaltet Hospitalisierungen sowohl „wegen“ als auch „mit“ COVID-19. Die Hospitalisierungen werden nach dem Wohnort des Erkrankten ausgewiesen.

Belastungswert: Der prozentuale Anteil intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle an der Gesamtzahl der betreibbaren Intensivbetten in ganz Thüringen.

Erreichen oder Überschreiten der Frühwarnindikator und mindestens der Schutzwert oder der Belastungswert an drei aufeinanderfolgenden Tagen die jeweiligen Mindestwerte einer Warnstufe, tritt diese Warnstufe in Kraft.

Unterschreiten mindestens zwei der drei Werte an sieben aufeinanderfolgenden Tagen die jeweiligen Mindestwerte einer Warnstufe, tritt die nächstniedrigere Warnstufe in Kraft; bei Unterschreitung der Mindestwerte der Warnstufe 1 gilt wieder die Basisstufe.

Grundlage der zu ergreifenden Infektionsschutzmaßnahmen ist weiterhin der Thüringer Eindämmungserlass. Dieser wird aktuell an die geänderte Verordnung angepasst und gilt ab Inkrafttreten der Verordnung.

In der Basisstufe (kein erhöhtes Infektionsgeschehen) gilt weiterhin:

Die allgemeinen Infektionsschutzregeln müssen beachtet werden (AHA + L).

Es gibt keine Personenbegrenzungen bei privaten Feiern. Größere private Feiern (in geschlossenen Räumen ab 30 Personen, unter freiem Himmel ab 70 Personen) müssen jedoch formlos beim zuständigen Gesundheitsamt angezeigt werden. Siehe: https://www.tmasgff.de/covid-19/schutzkonzepte

Öffentliche Veranstaltungen sind mindestens fünf Werktage vorher anzuzeigen. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen müssen lokal beantragt werden.

In bestimmten Bereichen mit höherem Infektionsrisiko gilt in geschlossenen Räumen eine Testpflicht/Maskenpflicht/Kontaktpersonennachverfolgung. Siehe: https://www.tmasgff.de/covid-19/rechtsgrundlage#c1167 (Folie 5, 6 und 7)

Die Verordnung finden Sie hier: https://www.tmasgff.de/covid-19/verordnung


Erläuterungsgrafiken zum Frühwarnsystem:

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Maßnahmen der neuen Thüringer Corona-Schutzverordnung in der Basisstufe: 

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Erläuterungsgrafiken zu den neuen Optionsmodellen:

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csm_Folie2_2G_3G_Optionsmodell_1385d5f8b1
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