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Jetzt Konzepte zu „Demokratie leben!“ einreichen

Der Landkreis Sonneberg ist Teil des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“. Potentielle Initiativen mit Förderbedarf sind ab sofort aufgerufen, ihre Konzepte für das Jahr 2018 einzureichen. Antragsfrist für diese Ausschreibungsrunde ist der 17. November 2017.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ den Landkreis Sonneberg in den kommenden zwei Jahren weiter dabei, „Partnerschaften für Demokratie“ als regionales Bündnis aufzubauen. Parallel dazu werden die örtlichen Initiativen vom Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport über das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „denk bunt“ gefördert.

 

„Demokratie zu leben bedeutet, Verantwortung für die Gestaltung der Gesellschaft zu übernehmen. Lebendig wird Demokratie, wenn sich jeder Einzelne durch konkretes Handeln aktiv beteiligt. Demokratiekonferenzen bieten die Gelegenheit, gemeinsam nachzudenken, zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und neue Möglichkeiten und Kooperationspartner kennenzulernen“, erläutert Lucie Jahn von der hiesigen Koordinierungs- und Fachstelle des Programms.

 

Im Jahr 2017 konnten in drei Ausschreibungsrunden insgesamt 16 Projekte im Landkreis Sonneberg gefördert und durchgeführt werden. Am 11. September 2017 fand die vierte Demokratiekonferenz im „Kultursaal 100“ in Judenbach statt, in der alle 80 Anwesenden an den Handlungsschwerpunkten und Zielen unserer „Partnerschaft für Demokratie“ für das Jahr 2018 gearbeitet haben. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit mit Ihrer Stimme die Handlungsschwerpunkte der „Partnerschaft für Demokratie“ mitzubestimmen und haben folgende Rangordnung gewählt:

  1. Einbeziehung und Stärkung von Vereinen und Verbänden
  2. Aktivitäten und Projekte im ländlichen Raum
  3. Bekämpfung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, Demokratiebildung, Aufklärung und Anleitung zu und gegen Rechtsextremismus und allen anderen extremistischen Haltungen und Aktivitäten
  4. Öffnung interkultureller Perspektiven in einer vielfältigen Gesellschaft
  5. Historische Aufarbeitung zu Diktaturerfahrung im lokalen Kontext

Die vierte Demokratiekonferenz ergab weiter, dass vor allem die Einbeziehung und Stärkung von Vereinen und Verbänden im nächsten Jahr oberste Priorität haben soll. Nun startet die Partnerschaft für Demokratie in eine neue Runde.

 

Vereine und Initiativen sind daher wieder aufgerufen, Projektkonzepte einzureichen, die sich den oben genannten Schwerpunkten widmen.  Vor allem Vereine und Initiativen aus den Gemeinden des Landkreises wollen wir dazu ermutigen, Projektanträge zu stellen. Ob Musik-, Sport- oder Trachtenverein, alle können dazu beitragen eine lebendige demokratische Kultur in unserem Landkreis zu entwickeln und zu fördern.

 

Wünschenswert wäre es, wenn die Vorhaben mit anderen Projekten vernetzt oder im Rahmen von Kooperationen durchgeführt werden. Besonders großer Wert wird bei der Auswahl der Projekte auf das Potenzial zur Entwicklung nachhaltiger lokaler Strukturen und die Einbindung und Sensibilisierung breiter Bevölkerungskreise gelegt.

 

Bewerben können sich alle nichtstaatlichen Organisationen, die ihre Gemeinnützigkeit nachweisen und bereits Erfahrungen in der Thematik besitzen um das Projekt fachgerecht umzusetzen. Keine Anträge können Schulen (nur als Kooperationspartner von Jugendverbänden oder Fördervereinen), Einzelpersonen oder Initiativen ohne Rechtsform stellen.

 

Die Bewerbung erfolgt durch ein Antragsformular und einen Finanzplan, die man im Federführenden Amt (Landratsamt) bei Herrn Oberender, in der Koordinierungs- und Fachstelle (werkstatt bildung & medien gmbh) sowie auf der Internetseite des Landkreises erhalten kann.

 

Alle eingereichten Konzepte werden im Begleitausschuss, bestehend aus 19 Mitgliedern verschiedener Bereiche aus Vereinswesen, Jugend, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert und über eine Förderung entschieden.

 

Antragsfrist für diese Ausschreibungsrunde ist der 17. November 2017. Bis dahin müssen die Konzeptanträge im Landratsamt Sonneberg elektronisch sowie in Schriftform eingegangen sein. 

 

Für weitere Informationen und Fragen stehen Herr Uwe Oberender vom Landratsamt Sonneberg (Telefon 03675/871-224 / E-Mail: uwe.oberender@lkson.de) oder Frau Lucie Jahn von der Koordinierungs- und Fachstelle (Telefon 03675/46997714 / E-Mail: vielfalt-statt-einfalt@wbm-sonneberg.de) gerne zur Verfügung.

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