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Einzelprojekte 2013

  

Projekt

Träger

1. Theater kennt keine Grenzen

Förderverein Staatliche Regelschule Köppelsdorf

Projektinhalte sind das Schreiben und das Inszenieren eines Theaterstückes nach Vorlage eines von den Schülern ausgewählten Buches mit den Schwerpunkten Integration, Toleranz, Migration, Ausländerfeindlichkeit an Projekttagen und Schulnachmittagen. Dabei sollen beim gemeinsamen  Arbeiten bewusst Regeln der Zusammenarbeit (Fairness, Freundlichkeit, Zielstrebigkeit) umgesetzt werden. Die Thematik des Buches wird die Arbeitsgrundlage des Theaterstückes sein, allerdings können eigene Ideen und Erfahrungen, Kompromissvorschlägen und Lösungsmöglichkeiten eingearbeitet werden. Während der Projektlaufzeit sollen Perspektivwechsel beim Denken und Handeln der Schüler und erste Schritte zur Empathiefähigkeit (Nachhaltigkeit) entwickelt werden.

 

Arbeitsschritte:

* Lesen der Ganzschrift mit Schülern der Kurs DG 7 (8)  und 9 (10) - Lesenachmittag, Leseabend und besprechen der Kernaussage des Buches 

* Arbeit mit einer Literaturkartei

* Klassenzimmerstück: "Erste Stunde" (Thema: Mobbing/Gewalt hat viel Gesichter) inszeniert durch Theaterpädagogin Landestheater Coburg als Anregung für das eigene Arbeiten am Theaterstück und Möglichkeiten der darstellerischen Umsetzung Ins-Gespräch-kommen-miteinander

* Umschreiben der Ganzschrift und deren inhaltlichen Schwerpunkte in ein Theaterstück (auch hier Arbeit in Gruppen und Festigung von Gruppenregeln)

* Inszenieren des Theaterstückes (hier: Festlegen der Aufgaben für jeden einzelnen Schüler: Regisseur, Schauspieler, Techniker, Kostümbildner, Requisiteur, Bühnenbildner, ...)

 * Aufführen des Theaterstückes mit anschließenden Podiumsgespräch vor so viel wie möglich Jugendlichen/an so viel wie möglich Schulen

2. Mit Handicap wertvoll !

AWO Kreisverband Sonneberg e.V.

1. Sensibilisierung der Projektteilnehmer im Umgang mit sehbehinderten Menschen. Dabei soll die Aufmerksamkeit auf den Alltag und die Freizeit mit Sehbehinderung gelenkt werden und bestimmte Situationen von den Teilnehmern und Blinden erfahren werden. (Dauer: 1 Veranstaltung  ca. 8 h, 3 Veranstaltungen ca. 4 h)

2. Förderung und Stärkung von Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung gegenüber körper- und geistig behinderten Menschen sowohl im Privaten als auch der Gesellschaft. Hierbei zeigen Betroffene den Teilnehmern ihren Alltag und ihr  berufliches Umfeld. (Dauer: 2 Veranstaltungen je ca. 6 h)

3. Selbstreflexion und Sensibilisierung in Bezug auf Vorurteile und Ausgrenzung gegenüber Menschen mit Behinderung durch darstellendes Spiel. Ergebnis soll ein Theaterstück zum Thema Behinderung sein. (Dauer: 8 Veranstaltungen je 3 h)

3. Kinder werden Friedensstifter

Evangelischer Kirchenkreis Sonneberg

Das Training dauert jeweils 16 - 18 Stunden und findet an interessierten Schulen an Projekttagen oder an unterrichtsfreien Nachmittagen als Workshopangebote statt. Um die Ziele und Inhalte zu erreichen, werden Rollenspiele und Übungen, Gespräche, Einzel- und Gruppenarbeiten, sowie Bewegungslieder und Kreatives (Herstellen von Stressbällen, Gefühlskarten, Malen von Wutmonstern) eingesetzt. Am Ende des Trainings können die Kinder einen Hefter mit ihren erarbeiteten Arbeitsblättern mit nach Hause nehmen, bekommen eine Urkunde und einen Button überreicht.

1. Ziel: Die Kinder lernen, sich selbst zu beobachten: Welche Ziele verfolgen sie in einem Streit, wie verhalten sie sich üblicherweise bei einem Streit (Tiersymbole). Was ist Streit?

2. Ziel: Kinder lernen zu verhandeln: Man kann einen Streit so lösen, dass beide Seiten gewinnen. Die Kinder lernen die Schritte der Friedensstifter-Brücke und deren Bedeutung kennen.

3. Ziel: Zum Verhandeln braucht man einen klaren Kopf, deshalb erarbeiten sich die Kinder nun konstruktive Möglichkeiten, sich selbst zu beruhigen, wenn sie  wütend sind (u.a. Umgang mit Provokationen).

4. Ziel: Die Kinder lernen, wie sie zwei Anderen beim  Verhandeln helfen können: Was muss ich als Friedensstifter tun? Wie muss ich mich verhalten?

5. Ziel: Mit Hilfe der „Stopp-Regel“ sollen die Kinder lernen, wie sie auf körperliche Übergriffe deeskalierend reagieren können.

4. "Durch gemeinsames Kochen Toleranz fördern"

Förderverein der Staatlichen Regelschule  Köppelsdorf 

In wöchentlichen Treffen im Speisesaal (mit Küchenbereich) der RS Köppelsdorf werden den Jugendlichen folgenden Inhalte vermittelt:

- Gemeinsames Erarbeiten der Vorgehensweise unter Beachtung des Respekts und des sozialen Miteinanders

- Bekanntmachen mit den unverzichtbaren ökologischen Standards über Anbau der Produkte

- Heranführen der Kinder u. Jugendlichen an das Thema: "Gesunde vollwertige Ernährung" unterschiedlicher Ländern

- Austausch der regionalen und internationalen Rezepte

- Kennenlernen verschiedener Kulturen durch gemeinsames Zubereiten und Verköstigen der vollwertigen Gerichte, dabei Kennenlernen der verschiedenen Esskulturen u. versch. Lebensmitteln

- vermitteln und erleben lassen: "Früh übt sich, wer ein Meister werden will."

Einzelne Aktionen werden zu Veranstaltungen der Schule (Schulfest, Weihnachtsfest u. Tag der offenen Tür) durchgeführt.

5. Fit und gesund - da läuft`s rund!

Kreissportbund Sonneberg e.V.

Hauptziel des Projektes ist es, neben der körperlichen auch die geistige Beweglichkeit aufrecht zu erhalten. Das soll durch die Demokratie- und Toleranzerziehung im Sport erreicht werden. Folgende Projekte sind geplant:

1) Geocaching: Auseinandersetzung mit geschichtlichen Gegebenheiten und  Bewegungsförderung (Ziele: Heimatverbundenheit fördern, Aufsuchen von historisch bedeutsamen Plätzen mit einem Quiz zu Politik-und Demokratiefragen)

2) Wettbewerb "Gesündeste Regelschulklasse": Sportwettbewerb mit gruppendynamischen Spielen und Wissensquiz zu Gesundheitsfragen

(Ziele: Gesundheitskompetenz der Jugendlichen fördern, das Bewusstsein für die Gesundheit und den eigenen Körper schaffen,  Tipps für gesunde Ernährung gegeben und die Notwendigkeit von Bewegung aufzeigen)

3) Schulhof-Flashmob: Schüler unters. Bildungswege verbringen eine bewegte Pause mit internationaler Musik und Tänzen 

(Ziele: Toleranz für andere Kulturen fördern, Teambildung, Gemeinschaftsgefühl stärken)

6. Die Erde - Das Raumschiff für uns alle

Freunde der Sternwarte Sonneberg e.V.

Ziel ist die weitere, nachhaltige Sensibilisierung der Bürger des Lk Sonneberg für ein globales Denken im Sinne Prof. Hoffmeisters. Im Zentrum seines Konzepts steht der enge Zusammenhang zwischen menschlicher Not,  Umweltzerstörung und Ressourcenverknappung und die von ihnen ausgelösten globalen Fluchtbewegungen. Eindrucksvolle Übersichtsfotos der Erde und einschlägige, live moderierte Informationen verdeutlichen ihre Einzigartigkeit und Schönheit. Weitere Fotos zeigen einzelne Erdregionen aus dem All und aus Sicht der in ihnen lebenden Menschen. Die weltraumgestützten Aufnahmen lassen die Intensität und das räumliche Ausmaß katastrophaler Veränderungen erkennen, wie sie durch Naturkatastrophen, Kriege und Umweltzerstörung entstehen. Die ergänzenden bodengebundenen Fotos zeigen die erschreckende Lebensrealität der Menschen in den Katastrophengebieten und ihre Versuche, das von ihnen nicht verursachte Leid zu überwinden. Können wir dieses Leid mindern oder gar verhindern?

7. Aufarbeitung jüdischer Geschichte bis in die Gegenwart im LK Sonneberg

Fortbildungsakademie der Wirtschaft FAW (Außenstelle Sonneberg)

Im Projekt sollen sich Schüler und Jugendliche im sozialen Kontext mit den Schwerpunkten Demokratieverständnis,  kulturelle und interkulturelle  Kompetenz  und die Festigung dieser Kompetenzen auseinandersetzen, Toleranz und Sozialkompetenz durch Projektarbeit in der Beschäftigung mit dem jüdischen Leben in SON und Umgebung entwickeln und eine Netzwerke mit Vereinen, Schulen und Multiplikation der Inhalte aufbauen.

*Inhalte des Projektes:

- Recherche des Jüdischen Lebens seit dem 13. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Spurensuche vor Ort, Befragung von Zeitzeugen, Suche nach Zeitzeugen

- Beschäftigung mit Familiengeschichten, Kultur, Geschäftsleben, Einflüssen, Vertreibung, Progromen, Friedhofskultur

- Erstellung einer Dokumentation für Schulen, Vereinen und weiter Öffentlichkeitsarbeit

* Methoden:

- Vermittlung fachlicher Informationen

- Arbeit in Kleigruppen

- intensive Recherchearbeit in Archiven, Literatur, Internet, Hochschularbeiten und sonstigen Quellen

- Diskussionen mit eventuellen Zeitzeugen und deren Nachfahren

- Erfahrungsaustausch unter den Teilnehmern  und mit regionalen Heimatforschern

- Sammlung der Ergebnisse und Umsetzung als für Schulen einzusetzendes Material, z.B. Präsentation, Herstellung von Printmedien, Nutzung für digitale Medien

- Erarbeitung Vorschläge Stolpersteine

- Präsentationen der Ergebnisse der Gruppenarbeit

- Vorbereitung der Möglichkeiten von Mahntafeln etc.

8. "gesunde vollwertige Geschmackserlebnisse rund um den Globus"

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg u. Hildburghausen /Eisfeld e.V.

Das Projekt wird in wöchentlichen Treffen mit jungen Flüchtlingen in einem Kurssystem mit vier Kursbausteinen durchgeführt. Eine weitere Zielgruppe sind Konfirmanden der Kirchengemeinden Mupperg und Neuhaus-Schierschnitz. Die Flüchtlinge werden von der Kreisdiakoniestelle und dem AWO-Migrationsdienst vermittelt. Die Konfirmandengruppe kommt aus den oben genannten Kirchengemeinden. Die Durchführung übernimmt in Hauptregie Frau Viola Thau (ärztl. gepr. Ernährungsberaterin für Kinder), weiterhin Frau Melanie Wagner-Köhler (Dipl.Soz.päd. (FH)/ Leitung Kreisdiakoniestelle), Frau Christina Weigel (ordinierte Gemeindepädagogin/ Kirchengemeinde Mupperg) und Herr Christian Weigel (Pfarrer der Kirchengemeinde Neuhaus-Schierschnitz).

Kurssystem in 4 Bausteinen

- 1. Baustein - Interreligiöser Dialog - mit Flüchtlingen, Pfarrer + Konfirmanden

- 2. Baustein- interkulturelles Lernen - Esskulturen - Vorstellung der Region/Herkunft mit Flüchtlingen und Konfirmanden (partiell)

- 3. Baustein - Kurs Fit + Aktiv im Alltag - gesunde Lebensweise in Theorie und Praxis -    Ernährungserziehung im Hinblick auf  sozial - ökologischen Standards mit Flüchtlingen und  Konfirmanden (partiell)

- 4. Baustein -  Erschließung Sozialraum der Flüchtlinge

9. Internetplattform für Toleranz und Miteinander

Sonneberger Ausbildungszentrum

Um den Jugendlichen eine zukunftsweisende Perspektive bieten zu können, ist geplant eine Internetplattform für Jugendliche zu gestalten. Auf dieser Plattform wird es vorwiegend Beiträge VON Jugendlichen FÜR Jugendliche geben. Dies bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen zu Demokratie und Toleranz einzubringen (=Partizipation) und das Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Denn Sie selbst sind die Experten für das, was sie brauchen und lernen Selbstgeschaffenes zu schätzen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit des Live-Chats, in dem die Jugendlichen individuelle und anonyme Unterstützung und Begleitung zu allen Belangen erhalten können. Da Jugendliche in einem Geflecht von unterschiedlichen Systemen groß werden, soll es auch für Eltern und PädagogInnen die Möglichkeit des Austauschs und Fragenstellens geben. Der Ansprechpartner im Chat kennt die Beratungs-, Hilfs- und Bildungsangebote des Landkreises und kann Kontakte zu diesen zeitnah und individuell anbieten. Unterstützend dazu wird es Verlinkungen zu anderen Anlaufstellen geben, z.B. zur Landkreisseite, t-wood,  ezra, MOBIT, FAMOS, IHK, usw. sowie Informationen über Angebote im Landkreis aber auch Videos über Ausbildungsberufe oder Praktikumsbörse im Bereich "Beruf" geben. 

10. Am Ockerwerk - Porträt einer Straße

Kulturverein schwarzwuzel

Ziel des Projektes "Am Ockerwerk - Porträt einer Straße" ist es, mit künstlerischen Mitteln und in Zusammenarbeit mit Jugendlichen zu erforschen, wie sie den aktuellen soziokulturellen Wandel in ihrem Heimatort erleben und Formen der Auseinandersetzung damit zu entwickeln.

In einer sonst von kulturellen Angeboten abgelegenen Gegend werden im Rahmen dieses Projektes aktuelle Diskurse und Ansätze der Kulturarbeit mit den lokalen Traditionen und Eigenheiten verknüpft. Weitere Ziele sind die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität und die Förderung von Eigeninitiative bei den Beteiligten. Die Jugendlichen sollen die Perspektiven anderer sozialer Gruppen kennen und respektieren lernen. Durch das selbstbestimmte Vorgehen in dem Projekt, können sie dabei Verantwortung für sich und ihre Umwelt übernehmen.

In dem Projekt werden eine Ausstellung, eine Publikation und ein Theaterstück vorwiegend mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet. In Workshops werden sich die Jugendlichen mit älteren Anwohnern der Straße Am Ockerwerk auseinandersetzen, mit ihren Geschichten, den Fragen

nach Heimat, Herkunft und Identität. Die Workshops werden professionell begleitet und die Ergebnisse öffentlich präsentiert.

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