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Einzelprojekte 2012

  

Projekt

Träger

1. Afrika am Rennweg

Förderverein der Grundschule Neuhaus

Afrika am Rennweg ist ein kulturelles Freizeitangebot für Kinder im Grundschulalter. Mit dem Spiel der Djembe-Trommel wird es leichter, den Kindern ein breiteres Spektrum an Wissen über andere Länder, Kulturen und Weltanschauungen zu vermitteln. Sie erwerben frühzeitig Kenntnisse über Sitten und Bräuche ihrer Mitmenschen außerhalb ihres unmittelbaren Umfeldes; sie zu akzeptieren und zu tolerieren. Ausländische Kinder und  Kinder mit Behinderungen werden nicht ausgegrenzt, sondern in die Gemeinschaft integriert. Diese Eigenschaften sind Grundpfeiler einer positiven Kindheitsentwicklung. Neonazistische Einflüsse und Intoleranz werden somit bereits im Keim erstickt.

2. Ich bin ich und wer bist du?

AWO Sonneberg / Neuhaus

1. Förderung und Stärkung der interkulturellen Kompetenzen der Kinder im Rahmen eines Töpferkurses mit multikulturellem Hintergrund. Hierzu sollen Gefäße aus verschiedenen Ländern hergestellt werden.
2. Erwerb sozialer Fähigkeiten wie Teamfähigkeit und  Verantwortungsbewusstsein sowie Vertrauensbildung durch ein angeleitetes " Team und Ich "  Stärkungstraining. Ziel soll sein, eine Stärkung von Selbstbewusstsein, Wertschätzung eines Gegenübers und Fähigkeit zu eindeutiger Kommunikation und gewaltfreier Konfliktlösung.
3. Sensibilisierung und Selbstreflexion in Bezug auf Ausgrenzung und Vorurteile durch darstellendes Spiel. Ergebnisse sollen ein Handpuppentheaterstück sowie ein  Musikspiel sein.

3. Jugendliche werden Friedensstifter

Evangelischer Kirchenkreis Sonneberg

Baustein 1: Ankommen, Kennen lernen, Kontrakt herstellen
Ziel: Kontrakt mit den Jugendlichen über den Verlauf des Trainings
Baustein 2: Einstieg in das Thema: Gewaltdefinition, Eigenschaften von Gewalt
Ziel: Gemeinsame Definition von Gewalt finden und als Voraussetzung zur Intervention formulieren
Baustein 3: Gewalt verstehen: Ursachen der Gewalt erkennen, Eskalation von Konflikten verstehen
Ziel: Jugendliche sollen Ursachen und Dynamik von Gewaltsituationen verstehen, als Voraussetzung, um Möglichkeiten der Intervention zu entwickeln
Baustein 4: Konstruktive Konfliktbearbeitung:  Konfliktverständnis (Win-Win), Konstruktive Kommunikation (Ich-Botschaften und Aktives Zuhören), Konfliktbearbeitung
Ziel: Jugendliche verstehen Grundlage der konstruktiven Konfliktbearbeitung und können die Wirkung an konkreten Situationen überprüfen
Baustein 5: Intervention in Gewalt- und Konfliktsituationen: Praktische Übung in Rollenspielen mit der Methode Forumtheater, Alternativ könnte auch das Thema: Mobbing behandelt werden
Ziel: Jugendliche werden ermutigt, konkrete Schritte zugehen. Sie erkennen ihre Möglichkeiten und Ressourcen, aber auch ihre Grenzen in schwierigen Situationen
Baustein 6: Feedback und Zertifikatüberreichung: Feedback, alle Jugendliche erhalten den Friedenspass und ein Zertifikat

4. Natur kennt keine Grenzen

Förderverein der Staatlichen Regelschule Köppelsdorf 

Die RS Köppelsdorf trägt den Titel "Umweltschule in Europa". Durch die gemeinsame Arbeit in Schul- und Freizeit an dem Projekt "Erstellung eines Naturlehrpfades - Natur kennt keine Grenzen" auf dem Schulgelände werden dabei auftretende Konflikte bei der notwendigen Kooperation bewältigt und wechselseitig Toleranz gefördert. Kinder und Jugendliche  werden aktiv in alle Projektphasen  einbezogen. Sie lernen dadurch, dass ihre Ideen wichtig sind und aufgegriffen werden. Sie können so unterschiedliche  Kompetenzen erlangen und stärken. Durch gemeinsames Arbeiten an verschiedenen Projekten erfahren sie, was es heißt im Team zu arbeiten, lernen aufeinander Rücksicht zu nehmen, die Arbeit anderer und ihre eigene Arbeit wert schätzen, anderes zu tolerieren. Auch im Freizeitbereich erfolgt sinnbringende Tätigkeit, weg von Straße und Computer. Generationenübergreifendes Arbeiten schafft Toleranz, Zusammenarbeit mit regionalen Partnern Verbundenheit und Identifikation mit Heimat.

5. Nur bunt läuft’s rund!

Kreissportbund Sonneberg e.V.

Sport bildet: 
Zwei Weiterbildungen im Bereich "Teambuilding"
Die Arbeit mit Gruppen stellt an Übungsleiter und Trainer besondere Herausforderungen. Ihr Ziel – gleich ob im Mannschafts- oder im Individualsport – ist es, die einzelnen Mitglieder einer Trainingsgruppe zu einem Team zusammenzuschweißen, um gemeinsam erfolgreich zu sein. Aber wie integriere ich Außenseiter? Und wie kann ich dem Team seine Stärken bewusst machen?
Konfliktmanagement: Einüben von Konfliktlösungsstrategien
Eine Weiterbildung Shake Hands: Fairplay für gewaltfreien und weltoffenen Sport: Bildungsprojekt für die offene Jugendarbeit- anhand von pädagogisch angeleitetem Seminar können KinderJugendliche und Erwachsene Kompetenzen für einen gewaltfreien Sport einüben und trainieren.
Sport verbindet und integriert:
Drei Schwarzlichtveranstaltungen für Jugendliche in der offenen Jugendarbeit mit dem Ziel der Integration durch die Zusammenarbeit mit Sportvereinen

6. Promised Land

Förderverein des Staatlichen Gymnasiums Sonneberg

Die Jugendlichen setzen sich mit dem Thema Toleranz, Respekt, rechtsextremistische Bestrebungen sowie soziale Integration auseinander. Sie rezipieren das Theaterstück in englischer Sprache. Im Anschluss daran haben sie die Möglichkeit, in Diskussionen und durch kreative Schreibaufgaben sich mit den dargestellten Problemen auseinanderzusetzen und sie kritisch zu bewerten.

7. Tanz- und Theaterwerkstatt

DRK Sonneberger Kreisverband e.V. 

Hauptschwerpunkt des Projektes ist das interkulturelle Mit-und Voneinander Lernen der Teilnehmer. Anliegen ist es, kulturelle Bildungsarbeit bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund in einem soz. Brennpunkt des LK Sonneberg, dem Stadtteil Wolkenrasen, zu leisten. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Förderung in den Bereichen Kreativität, Kommunikation/Interaktion und interkulturelle Kommunikation aber vor allem die Vermittlung und Erweiterung von Kompetenzen. Projektinhalt sind Tanz-sowie Theaterpädagogik. Angebote, in welchen sich die Teilnehmer mit interkulturellen  Gegebenheiten sowie mit ihren individuellen Bedürfnissen aktiv auseinandersetzen. Die Erlernung von soz. Kompetenzen, wie Toleranz, Offenheit und kultureller Identität sind weitere Grundgedanken des Projektes. Im Mittelpunkt steht dabei der Umgang mit der kulturellen Vielfalt, die soz. Integration und somit die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das am Ende entstehende Theaterstück ist Ergebnis des prozessorientierten Projektes.

8. Toleranz geht durch den Magen

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg u. Hildburghausen/Eisfeld e.V.

Menschen, die als Ausländer in unserer Stadt leben, soll die Möglichkeiten geboten werden, sich über ein regelmäßiges Angebot in die Gesellschaft zu integrieren. Hier geht es um niedrigschwellige Kontaktaufnahme zu deutschstämmigen Menschen. Weiterhin ist es uns wichtig die Bildungschancen für junge Ausländer zu erhöhen. Weitere Zielgruppe sind deutsche Jugendliche  und Erwachsene, hier ist es Ziel die Toleranz zu fördern und Vorurteile abzubauen. Im gemeinsamen Tun können ungezwungen Beziehungen geknüpft werden. Durch das Nahbringen der unterschiedlichen Kulturen soll der grundlegende Respekt vor jedem Menschen egal welcher Nation gestärkt werden. Auch soll es möglich sein, voneinander zu lernen, indem die jeweilige Kultur respektiert wird. Ein  Kochbuch "Regional und International- Vielfalt die schmeckt" soll das Projekt von beiden Gruppen sein.

9. ToleranzLogo 2012

Sonneberger Ausbildungszentrum

Ziel ist es, das gemeinsam gestaltete Logo als Dach über allen Projekten des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN" im Landkreis Sonneberg zu etablieren und in das gesellschaftliche Leben zu implementieren. Die Arbeit an und mit den Themen Demokratie und Soziale Integration stärkt das Bewusstsein über die Dringlichkeit dieser und hilft, sich damit zu identifizieren. Im Landkreis soll dieses Zeichen Gemeinschaftlichkeit für Toleranz und gegen Extremismus symbolisieren und eine breite Öffentlichkeit für die Thematiken Rechtsextremismus, Intoleranz und Diskriminierung sensibilisieren. Im Ergebnis des Projektes werden staatliche und gesellschaftliche Organisationen, Schulen Vereine, Unternehmen und andere Akteure  des Landkreises Sonneberg gewonnen, das Logo vielfältig zu verwenden.

10. Schwarzwurzel und die Jugend

Kulturverein Schwarzwuzel

Ziel des Projektes "schwarzwurzel und die Jugend" ist es, mit künstlerischen Mitteln und in Zusammenarbeit mit Jugendlichen zu erforschen, wie sie den aktuellen soziokulturellen Wandel in ihrem Heimatort erleben und Formen der Auseinandersetzung damit zu entwickeln. In einer sonst von kulturellen Angeboten abgelegenen Gegend werden im Rahmen dieses Projektes aktuelle Diskurse und Ansätze der Kulturarbeit mit den lokalen Traditionen und Eigenheiten verknüpft. Weitere Ziele sind die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität und die Förderung von Eigeninitiative bei den Beteiligten. Das hier beantragte Projekt wird im beschrieben Rahmen ein Theaterstück mit vorwiegend Kindern und Jugendlichen erarbeiten.  Matthias Kubusch (Leiter Kinder- und Jugendtheater Murkelbühne Berlin) wird Theaterworkshops leiten, in welchen sich die Teilnehmenden den Fragen nach Heimat, Zukunft und Sehnsüchten auseinandersetzen. Am Ende steht eine öffentliche Aufführung des Stücks.

11. „Aktion gegen Rechts“

Evangelischer Kirchenkreis Sonneberg e.V.

Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Bereitstellung von Materialien (Banner/ Plakate, Aufsteller, Ansteckern, Megafon, usw.) und Räumlichkeiten zum schnellen Eingreifen bei rechtsextremen Erscheinungen (Demonstrationen, Abhalten von Versammlungen, ...). Eine breite Öffentlichkeit soll die Möglichkeit haben, mit diesen Publikationen aufmerksam zu machen, dass solche Erscheinungen im Landkreis nicht gewollt sind und nicht anerkannt werden.

12. „Stark im Team“

Förderverein Staatliche Grundschule Mengersgereuth-Hämmern

Das Projekt „Stark im Team“ hat das Ziel, eine grundsätzlich achtsame Haltung gegenüber sich selbst und anderen Personen zu fördern. Im Projekt werden dazu folgende Schwerpunkte erarbeitet: • die Förderung einer positiven Selbsteinschätzung, Erhöhung des Selbstwertgefühles, Selbstvertrauens und der Selbstachtung, • die Entdeckung eigener Fähigkeiten und Stärken, • die Akzeptanz eigener Schwächen und Grenzen, • die wertschätzende Wahrnehmung eines Gegenübers sowie Toleranz gegenüber seinen Stärken und Schwächen, • die Zusammenarbeit im Team, • die Förderung von eindeutiger Kommunikation und Konfliktlösekompetenzen. Mit Hilfe von Rollenspielen, Gruppengesprächen, Kommunikationsübungen, Bewegungsspielen und Kleingruppenarbeit sollen diese erreicht werden. Die Fähigkeiten können nicht theoretisch vermittelt und gelehrt, sondern nur durch aktives Handeln erlebt und verinnerlicht werden. Eine Seminaratmosphäre, die sich durch Kameradschaftlichkeit, Offenheit und Verständnis charakterisiert, bietet einen idealen Raum, um „Fair Play“ für sich selber zu entdecken, einzuüben und in die eigene Gedanken- und Handlungswelt zu übernehmen.

13. „Gemeinsam im Bilde“

Miteinander e.V.

Hauptschwerpunkt ist die Toleranzentwicklung von selbst ausgegrenzten Gesellschaftsmitgliedern. Im Ergebnis wird ein aus Einzelbildern zusammengesetztes gemeinsames Gesamtkunstwerk entstehen. Ziel ist es Toleranz für verschiedene Lebensgeschichten und -entwürfe zu fördern. Es werden soziale u. kulturelle Kompetenzen gestärkt durch gemeinsame Erfolgserlebnisse und die Berührung mit bildender Kunst als Weg der Verständigung. In den Workshops werden Selbstsicherheit gefördert und Argumente gegen Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vermittelt. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern sozialer Arbeit kommt es zu Synergien und Bildungseffekten für Multiplikatoren.

14. „Stärken stärken“

Förderverein Grundschule „Am Stadtpark“

Es gibt viele Formen von Gewalt, die nicht immer körperlich sein müssen. Denn schon Missachtung und Beleidigung sind eine Form psychischer Gewalt, die tiefe Spuren beim "Opfer" hinterlassen können. Dies führt oft dazu, dass die Angst ansteigt, man sich nicht mehr frei bewegt und die Lebensqualität eingeschränkt wird. Von dieser Form der Gewalt sind auch schon Kindern betroffen, da sie oft als hilflos und klein angesehen werden. Aus diesem Grund sollten die Kinder im Training ihre eigenen Stärken, Schwächen, Fähigkeiten und vor allem ihre Grenzen kennenlernen. Sie sollen die Möglichkeit bekommen selbst Demokratie und Toleranz zu leben und zu erleben. Dazu gehört es Mitspracherecht zu haben, z.B. bei der Gestaltung der Regeln im Seminar. Dies fordert allerdings auch Mitverantwortung aufzubauen für das eigene Handeln, aber auch für die gesamte Gruppe. Die Teilnehmer müssen dabei auch unterschiedliche Standpunkte und Bedürfnisse anerkennen und respektieren.

15. Humanistische Meinungsbildung

Kirchgemeinde Haselbach

Durch rechtsextremistische Aktivitäten in Haselbach sind die BürgerInnen aufgewühlt, eingeschüchtert und gelähmt vor Angst. Keiner möchte diese Bestrebungen in seiner Nachbarschaft haben, kann Sie aber dennoch nicht verhindern - nicht allein. Ziel ist es, den Rechtsextremismus mit Bürgerprotesten und -bewegungen in Haselbach zum Rückzug zu bewegen oder besser gesagt zu zwingen. Hauptziel des Projekts ist die Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft, welche den Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben wieder ermöglichen soll. Dafür werden generationsübergreifende Foren zur Zukunftsgestaltung ins Leben gerufen, die demokratische Diskussionskultur und -räume schaffen. Weiterhin wir eine Tafel / ein Schild zum Aufgang der Kapelle errichtet.

16. „Stärken stärken“

Förderverein Grundschule Steinach

In vier Modulen an 2 Projekt-/Aktionstagen (Schulvormittag und außerschulischer Nachmittag) sollen die gestellten Ziele mit verschiedenen Übungen erreicht werden. Inhalte zum Wohle der Kinder werden mit viel Spaß und Bewegung im "Fair Play"vermittelt. In Rollenspielen und Action können sie Mut zur Gegenwehr aufbauen und erleben wie Blick, Stimme und Körperhaltung ein klares "Nein" verstärken können. Kommunikationsübungen in Einzel- oder Gruppengesprächen fördern die Verständigung untereinander. In einem geschützten Rahmen kann jeder Teilnehmer die im Seminar erlernten Techniken anwenden. Unter dem Motto "Respekt gegen Gewalt" werden die Bedürfnisse jeden einzelnen Kindes berücksichtigt und Konsequenzen bei nicht erlaubten Handlungen vereinbart, verschriftlicht und als Plakat der weiteren Arbeit in der Klasse zur Verfügung gestellt. Wichtig ist hierbei auch die Auswertung mit den Klassenlehrern. Positive Reaktionen, aber auch Kritik werden nachhaltig in der weiteren Arbeit mit den Kindern genutzt.

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